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Was Sie von einem professionellen Hersteller von Energiespeicherbatterien erwarten können

2025-12-25

Strenge Sicherheitskonformität und Zertifizierung für Energiespeicher-Batteriesysteme

UL 9540, UL 1973 und IEC 62619: Validierung auf System- und Zellebene

Führende Hersteller von Energiespeicherbatterien setzen auf mehrstufige Sicherheitszertifizierungen, um Betriebsrisiken zu minimieren – basierend auf drei grundlegenden Standards:

  • UL 1973 validiert die Sicherheit auf Zellebene durch mechanische Belastung, Überladung und thermische Stabilitätstests
  • UL 9540 zertifiziert die Systemintegration auf Systemebene, einschließlich elektrischer Kompatibilität, thermischen Managements und Brandabschottung
  • IEC 62619 legt internationale Maßstäbe für thermische Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen erzwungenen Entladung fest

Die Einhaltung erfordert das Bestehen von mehr als 200 individuellen Prüfungen in den Kategorien elektrische, mechanische und Umweltbelastung – um Robustheit unter realen Bedingungen sicherzustellen.

Verhinderung von thermischem Durchgehen und Minderung elektrischer Fehler

Proaktives Sicherheitsengineering verhindert Kettenreaktionen durch mehrschichtigen Schutz:

  • Mehrstufige Temperaturüberwachung, die bei 60 °C eine automatische Abschaltung auslöst
  • Keramische Separatoren und flammhemmende Elektrolyte zur Unterdrückung der Brandausbreitung
  • Lichtbogenfehler-Schutzeinrichtungen (AFCIs) und Erdfehlerschutz, die Fehler innerhalb von 0,1 Sekunden isolieren
  • Druckentlastungssysteme, die so ausgelegt sind, dass sie Gase aus thermischem Durchgehen sicher von Zündquellen weg leiten

Zertifizierte Systeme weisen gemäß dem NFPA-Bericht über die Sicherheit von Energiespeichern aus dem Jahr 2023 eine um 92 % geringere Zahl brandbedingter Vorfälle im Vergleich zu nicht zertifizierten Alternativen auf.

Präzisionsfertigung auf höchstem Niveau in der Produktion von Energiespeicherbatterien

Protokolle für die Zellensortierung, Kompatibilitätsabstimmung und Pack-Integration

Richtig zu beginnen, setzt eine sorgfältige Zellensortierung und die Gewährleistung der Kompatibilität der Zellen vor dem Zusammenfügen voraus. Diese Schritte sind entscheidend für die langfristige Leistung und Sicherheit des Systems. Moderne Computerprogramme sortieren Lithium-Ionen-Zellen anhand ihrer Spannung, ihrer Ladekapazität und ihres Innenwiderstands mit einer Genauigkeit von etwa einem halben Prozent. Dadurch werden einheitliche chemische Eigenschaften innerhalb jedes Moduls erreicht und Probleme durch nicht übereinstimmende Zellen vermieden. Bei der Montage erzeugen Roboter, die durch Laser gesteuert werden, Schweißnähte mit einem Abstand von weniger als 50 Mikrometern. Dadurch werden die Widerstandsunterschiede innerhalb der Zellen im Vergleich zur manuellen Arbeit um etwa 15 % reduziert, was bewirkt, dass das gesamte System kühler läuft und länger hält.

Formation, Alterung und Leistungsvalidierungsprüfung

Nach der Montage durchlaufen Batterien einen kontrollierten Formierungsprozess über 72 Stunden, um die elektrochemischen Materialien zu aktivieren, gefolgt von einer Alterungsdauer von 14 bis 30 Tagen, um die innere Chemie zu stabilisieren. Automatisierte Prüfkammern simulieren den Realbetrieb durch:

  • Zyklische Belastungstests : Über 500 Lade-/Entladezyklen bei variablen C-Raten
  • Thermische Gradientenprüfung : Stabile Leistung von –20 °C bis 55 °C
  • Impedanzspektroskopie : Frühzeitige Erkennung von Mikrokurzschlüssen oder Separatordefekten

Diese Protokolle identifizieren latente Ausfälle vor der Inbetriebnahme und unterstützen so Feldausfallraten unterhalb von 0,02 %. Die abschließende Validierung umfasst UL-1973-zertifizierte Crush-Tests und die Verifizierung der thermischen Durchgehensicherung – Sicherheitsmargen, die die Branchenstandards um 40 % übertreffen.

Vollständige Rückverfolgbarkeit und datengestützte Qualitätsicherung

MES-Integration und Echtzeitüberwachung über den gesamten Lebenszyklus von Energiespeicherbatterien

Die Integration des Manufacturing Execution Systems (MES) schafft einen digitalen Faden über den gesamten Produktionszyklus hinweg – von der Rohstoffaufnahme bis zur Endprüfung – und ermöglicht eine detaillierte Rückverfolgbarkeit sowie die Echtzeit-Erkennung von Anomalien. Wenn während der Formierung thermische Schwellwerte überschritten oder Kapazitätsabweichungen auftreten, ermöglicht die geschlossene Sichtbarkeit sofortige Korrekturmaßnahmen.

Das automatisierte Überwachungssystem verfolgt für jede einzelne Zelle mehr als 100 verschiedene Faktoren, wie beispielsweise Änderungen der Impedanz und die Spannungsstabilität während des Betriebs. Es erkennt auffällige Messwerte bereits, bevor diese Zellen in Batteriepacks eingebaut werden. Laut kürzlich im Journal of Power Sources aus dem Jahr 2023 veröffentlichten Studien reduziert diese Art der Früherkennung Feldausfälle um etwa zwei Drittel im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, bei denen lediglich zufällige Stichproben getestet wurden. Die Datenanalyse-Tools verknüpfen zudem verschiedene Produktionsaspekte mit Mustern, die im Laufe der Zeit beim Batteriedegradationsverhalten beobachtet werden. Diese Verbindung ermöglicht es, Wartungsarbeiten vorausschauend zu planen, anstatt auf das Auftreten von Problemen zu warten, wodurch letztendlich die nutzbare Lebensdauer der Batterien in realen Anwendungen verlängert wird.

Überwachungsdimension Auswirkung auf die Qualitätssicherung
Echtzeit-Thermalanalyse Verhindert latente Auslöser für thermisches Durchgehen
Leistung pro Zyklus Stellt die Kompatibilität der Zellen sicher
Automatisierte Protokollierung von Abläufen Beschleunigt die Ursachenanalyse um 75 %

Kontinuierliches MES-Feedback verwandelt rohe Produktionsdaten in nachvollziehbare, handlungsrelevante Erkenntnisse – und stärkt so Compliance, Sicherheit und Leistung bei jeder ausgelieferten Einheit.